KOGNITIVE VERHALTENSTHERAPIE

… basiert auf wissenschaftlich anerkannten und belegten Methoden. Wichtig ist die Erkenntnis, dass Kognitionen (Gedanken, Einstellungen, Sichtweise) zusammen mit dem Verhalten/körperlicher Verfassung/Reaktion/Aktivitäten die Gefühlswelt des Menschen massgeblich beeinflussen. Diese wiederum kann nicht direkt, mit dem Willen gesteuert werden. Die kognitive Verhaltenstherapie setzt eine Fülle wirksamer, alltagsorientierter Strategien ein, die für die Steigerung des Wohlbefindens und der Belastbarkeit sowie der seelischen Ausgeglichenheit beitragen.
Es ist wichtig, die bisherigen Annahmen, Gedanken und Einstellungen des Betroffenen in problematischen Situationen kennenzulernen, weil sie unter Einbezug günstiger Eigenschaften/Erkenntnissen und Fertigkeiten des Patienten modifiziert werden sollen. Daraus resultieren individuell zugeschnittene Strategien /Einstellungen/Verhaltensweisen, die er in relevanten Situationen einsetzt und trainiert. Damit tritt der Therapieerfolg rasch ein und hält an.
Die kognitive Verhaltenstherapie wirkt umso intensiver, je mehr sie in der Zeit zwischen den Therapiestunden eingesetzt, im Alltag trainiert wird. Dadurch ist sie intensiv, gezielt und im Vergleich zu anderen Therapiemethoden recht kurz.

KRANKHEITSBILDER:

Die kognitive Verhaltenstherapie kann mit besonderem Vorteil (=wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung bei folgenden Problemen eingesetzt werden:
Depressionen, alle Formen der Angsterkrankungen (z. B. Angst, krank zu sein, Angst, Angehörige könnten krank sein, Angst, mit dem Lift/Bahn/durch ein Tunnel zu fahren, Angst vor Erröten, Prüfungsangst, Angst beim Zusammensein mit anderen Menschen usw.), sog. Anpassungsstörungen, Erschöpfungssyndrom, d. h. sog. Burn-Out, psychosomatische Beschwerden, Schmerzprobleme, Persönlichen Schwierigkeiten, Schlafstörungen, Essstörungen (Magersucht, Bulimie, Übergewicht), Paarprobleme, sog. somatoforme Störungen, Probleme am Arbeitsplatz, Zwangskrankheit, posttraumatische Belastungsstörungen, sog. Persönlichkeitsstörungen wie z. B. Störungen der Impulskontrolle, Borderline-Persönlichkeitsstörung, Schizophrenien, hyperkinetische Störungen (ADS, ADHD), Sexuelle Störungen (z .B. Ejaculatio präcox, Orgasmusprobleme, Libidostörungen, sexuelle Andersorientierung wie zum Beispiel Pädophilie).

PSYCHIATRIE/PSYCHOTHERAPIE

Dr. med. M. Hürlimann

KONTAKT

HOME